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Pressemitteilungen

Mehr als 1.400 Verstöße bei Lkw-Kontrollen in Bayern

13. September 2019

+++ Bei der gestrigen bundesweiten Lkw-Kontrollaktion 'Brummis im Blick' hat die Bayerische Polizei 5.712 Lkw kontrolliert und dabei 1.425 Verstöße festgestellt. Es handelte sich dabei unter anderem um 405 Geschwindigkeitsverstöße, 266 Verstöße gegen Sozialvorschriften wie Lenk- und Ruhezeiten, 143 Beanstandungen wegen mangelnder Ladungssicherung und 142 Abstandsverstöße. Technische Mängel wurden in 87 Fällen festgestellt. Aufgrund gravierender Verstöße mussten die Kontrollexperten der Polizei in 92 Fällen die Weiterfahrt des Lkw untersagen, in sieben Fällen erwartet den jeweiligen Fahrer sogar ein Fahrverbot. Insgesamt waren bayernweit rund 850 Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Polizei im Einsatz, vor allem an Bundesstraßen und Autobahnen. Dazu kamen mehr als 100 weitere Kontrollkräfte durch den Zoll, das Bundesamt für Güterverkehr und die Bundespolizei. Für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist klar: "Das war nicht die letzte Schwerpunktkontrollaktion der Bayerischen Polizei. Verstärkte Lkw-Kontrollen sind auch weiterhin für mehr Verkehrssicherheit notwendig." Es ist nach Herrmanns Worten teilweise erschreckend gewesen, welche hochgefährlichen "rollenden Zeitbomben" unterwegs waren. +++

2018 kam es auf Bayerns Straßen zu 18.206 Verkehrsunfällen mit Beteiligung des Schwerlastverkehrs. Dabei starben 134 Menschen (2017: 157), 5.380 wurden verletzt (2017: 5.709). Rund drei Viertel dieser Verkehrsunfälle wurden von Lkw-Fahrern selbst verursacht. Die Hauptursachen waren Fehler beim Abbiegen, fehlender Sicherheitsabstand und nicht angepasste Geschwindigkeit sowie Übermüdung, Ablenkung oder erhebliche technische Mängel. 142 Verkehrsunfälle in Bayern gingen vergangenes Jahr auf das Konto alkoholisierter oder anderweitig berauschter Lkw-Fahrer (2017: 146). Dabei wurden 45 Personen verletzt und ein Motorradfahrer getötet.

Die Verkehrsunfälle unter Beteiligung des Schwerlastverkehrs sanken im 1. Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent auf 8.663 (1. Halbjahr 2018: 9.026). Die Anzahl der dabei verletzten Personen reduzierte sich um 3,3 Prozent auf 2.487 (1. Halbjahr 2018: 2.572). Die Zahl der getöteten Personen ging um 26,9 Prozent auf 49 zurück (1. Halbjahr 2018: 67).

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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