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Kommissionen

Bioethik

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Die Bioethikkommission berät die Staatsregierung seit 2001 in ethischen Fragen im Bereich der Biowissenschaften. Ihr Themenbereich sind unter anderem Forschungsergebnisse und Anwendungen der Bio- und Gentechnologie in der Medizin (Embryonenforschung, therapeutisches Klonen, PID, somatische Gentherapie, Keimbandtherapie), Fragen der modernen Fortpflanzungsmedizin (PND, Eizellenspende, Leihmutterschaft) sowie sonstige Grenzbereiche am Ende des Lebens (z.B. aktive Sterbehilfe). Die Bioethik-Kommission wird auf Veranlassung der Staatsregierung tätig, kann aber auch aus eigener Initiative Stellungnahmen abgeben.

Die Bioethik-Kommission setzt sich zusammen aus sechzehn Vertretern der Fachdisziplinen Medizin, Biologie, Theologie, Philosophie, und Rechtswissenschaften, eines Behindertenverbands, der Wohlfahrtspflege, der katholischen und evangelischen Kirche und der israelitischen Kultusgemeinde. Kommissions-Vorsitzende ist Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik und Poliklinik der Technischen Universität München.

In den letzten Jahren hat die Kommission unter anderem Stellungnahmen zur embryonalen Stammzellenforschung, zum Schutz des behinderten ungeborenen Lebens, zur Patientenverfügung, zur Inklusion und zum Sterben in Würde abgegeben.