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Pressemitteilungen

Knapp 2,5 Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds für Gästehaus der Abtei St. Walburg in Eichstätt

16. August 2019

Kunstminister Bernd Sibler gibt Mittel für Gästehaus der Abtei St. Walburg bekannt – „Pilgerherberge, die von herzlicher Gastfreundschaft geprägt ist“

MÜNCHEN. Die Instandsetzung des Gästehauses der Abtei St. Walburg in Eichstätt wird mit 2.450.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds gefördert. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. „Die Benediktinerinnen der Abtei St. Walburg haben hier eine Pilgerherberge geschaffen, die von herzlicher Gastfreundschaft geprägt ist. In diesem barocken Schmuckstück können die Gäste zur Ruhe kommen, sich mit ihrem Glauben auseinandersetzen und zu sich finden. Es ist mir deshalb eine große Freude, dass wir die Abtei St. Walburg mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds unterstützen können“, betonte Kunstminister Bernd Sibler.

Seit seiner Erbauung 1746/48 durch den fürstbischöflichen Baudirektor Benedikt Ettl dient das Gebäude als Gästehaus des Frauenklosters St. Walburg. Das Gästehaus liegt am Hang des Walburgibergs und ist daher hangseitig drei- und talseitig viergeschossig. Über eine Brücke besteht ein direkter Zugang zur Klosterkirche. Zwar hat das Gebäude seit seiner Erbauung kleinere Änderungen in seiner Struktur erfahren, dennoch ist die Dichte, in der historischer Bestand überliefert ist, bemerkenswert. Das gilt besonders für die Ausstattung: So ist beispielsweise der bauzeitliche Türbestand nahezu komplett erhalten und es finden sich dort ein bemerkenswerter barocker Kachelofen und die wahrscheinlich ebenfalls bauzeitliche Holztreppe.

Größere Risse an der Fassade und in einzelnen Innenräumen lassen auf statische Probleme schließen, die eine Gesamtinstandsetzung des Gebäudes notwendig machen.

Eigentümerin ist die Abtei St. Walburg in Eichstätt.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Die Maßnahme ist mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt und wird von diesem fachlich begleitet.

Dr. Bianca Preis, Sprecherin, 089 2186 2862

 

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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